Ein Jubiläum voller Tradition, Gemeinschaft und Höhepunkte
Drei Tage Festbetrieb, ein abwechslungsreiches Programm und vielfältige kulinarische Genüsse – das ist das Maternusfest 2026. Es steht aber auch für gelebte Tradition und die Vielfalt unserer Vereinskultur in Güntersleben. In diesem Jahr wurde der Kolpingsfamilie die besondere Ehre zuteil, dieses große Fest anlässlich ihres 75-jährigen Bestehens auszurichten. Doch der Reihe nach:
Maternussamstag: Sport, Spiel und Teamgeist
Den Auftakt bildete am Samstag die große Maternusolympiade. Sie verlangte von den teilnehmenden Teams nicht nur sportlichen Einsatz, sondern vor allem Geschicklichkeit und ein gutes Mannschaftsgefüge. Die etwas anderen Wettkämpfe wie „Wassersocken“, „Lebensmittelninja“, Eierlauf, “Schuhdosenwerfen” und Elefantenrennen sorgten bei herrlichem Spätsommerwetter für jede Menge Heiterkeit und Spaß. Diese originellen Spiele hat die Kolpingjugend, die dieses Turnier völlig eigenständig organisiert und ausgeführt hat, bereits über Jahre hinweg auf dem Pfingstzeltlager erprobt und perfektioniert. Ein herzlicher Dank geht an alle teilnehmenden Mannschaften und wir beglückwünschen die beiden Siegerteams, des Musikvereins und die Säubirles Damen. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Der Tag startete zünftig mit einem Weißwurstfrühstück, bevor am Abend KolpingKebab, sowie gemütliches Marshmallow-Rösten am Lagerfeuer auf dem Programm
standen. Für viele ein Höhepunkt war auch das Feuerspucken bis tief in die Nacht.

Alle hatten Spaß bei der Maternusolympiade mit Spielen der besonderen Art.

Die Säubirles Damen gewannen den Damenpokal.

Der Musikverein feierte seinen Sieg bei den Herren/gemischten Mannschaften vor der SOKO Maternus und den Schattenkämpfern.

Beim anschließenden Festbetrieb wurden Hunger und Durst gelöscht.
Maternussonntag: Feierlichkeit und buntes Treiben
Der Sonntag wurde feierlich mit der Kirchenparade und einem besonderen Festgottesdienst eröffnet. Ein Highlight war hierbei die Botschaft, die der Heilige Maternus und Adolph Kolping an uns Menschen heute hatten. Beim anschließenden Festzug begleiteten nicht nurdie Günterslebener Vereine und Vertreter der Lokalpolitik die Feiergesellschaft. Auch zahlreiche Kolpingsfamilien aus Nah und Fern schlossen sich an, um gemeinsam in die Festhalle einzuziehen. Dort genossen die Gäste den zünftigen Frühschoppen, der vom Musikverein musikalisch wunderbar umrahmt wurde. Im weiteren Tagesverlauf jagte ein Höhepunkt den nächsten: Die Trachtentanzgruppe begeisterte mit einem Tanz in der historischen Werktagstracht. Die jüngsten Gäste kamen
bei einem bunten Familienprogramm voll auf ihre Kosten – ob beim actiongeladenen Bungee-Trampolin, im gemütlichen Lesezelt, beim Kinderschminken oder bei weiteren Spielen. Wer es etwas intellektueller mochte, konnte am historischen Ortsrundgang
teilnehmen, der unter anderem eine spannende Besichtigung der historischen Wagnerei von Hubert Schneider beinhaltete. Ein weiterer großer Erfolg war die humorvolle Versteigerung von Raritäten aus dem Kolpinghaus.. Der Erlös dieser Aktion fließt direkt in die geplante Baumpflanzaktion der Kolpingsfamilie. Kulinarisch blieben an diesem Tag ebenfalls keine Wünsche offen: Mittags durften sich die Gäste über ein traditionelles Hochzeitsessen, deftigen Schweinebraten und ein feines Gemüsecurry freuen. Am Nachmittag lockte ein großes Buffet mit selbstgebackenen Kuchen – gekrönt von einer prächtigen Geburtstagstorte zum 75-jährigen Jubiläum. Den stimmungsvollen Ausklang des Tages gestaltete schließlich die Kolpingkapelle Leidersbach.

In der kirche gab es ein interessantes Gespräch zwischen Adolph Kolping und dem Heiligen Maternus.

Die Trachtentanzgruppe unter der Leitung von Doro Schömig begeisterte auf der Bühne in ihrer Werketagstracht.
Maternusmontag: Von besinnlich bis zur großen Party
Der Montag startete traditionell mit dem Seniorennachmittag, der charmant von Klara Schömig und Dieter Geißler moderiert wurde. Pfarrer Bernd Steigerwald hielt zunächst eine kleine Andacht, die von einer kleineren Besetzung des Musikvereins feierlich untermalt wurde. Im Anschluss gaben die Musiker noch einige schwungvolle Stücke zum Besten bevor die Kindertrachtentanzgruppe die Herzen der zahlreichen Seniorinnen und Senioren im Saal im Sturm eroberte. Nahtlos ging es danach in den „Tag der Betriebe“ über. Die Band „Feierabänd“ sorgte mit mitreißender Partymusik dafür, dass ausgiebig das Tanzbein geschwungen wurde. Für die passenden kulinarischen Stärkungen sorgten an diesem Tag frisch zubereiteter Grillschinken, deftiges Gulasch und Ofengemüse.

Andacht mit Pfarrer Bernd Steigerwald und dem Musikverein am Seniorennachmittag.

Nach ihrem Tanz stellt Klara Schömig die Akteure der Kindertrachtentanzgruppe dem Publikum vor.
Ein herzliches Dankeschön
Für uns als Kolpingsfamilie war es ein rundum herrliches Fest, und wir haben uns über das viele positive Feedback riesig gefreut. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Besucherinnen und Besuchern, die an diesen Tagen den Weg zur und in die Festhalle gefunden haben. Ein noch größeres, tief empfundenes Danke geht an alle Helferinnen und Helfer sowie an alle, die dieses Fest mit so vielen Highlights gespickt und es am Ende zu etwas ganz Besonderem gemacht haben. Zu sehen, wie sich jeder Einzelne eingebracht und unermüdlich mit angepackt hat – selbst dann, wenn er oder sie gar nicht zum Helfen eingeteilt war –, war für uns als Organisatoren unglaublich motivierend. Es hat uns eindrucksvoll gezeigt: Der Geist von Adolph Kolping – das gegenseitige Unterstützen und das gemeinsame Anpacken, um etwas Großes zu erschaffen – ist in Güntersleben nicht nur lebendig, sondern funktioniert auch wunderbar über alle Generationen hinweg.


